Ausgabe 31

Nicht zu Wählen ist keine Vision!

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Die Zeit seit der letzten Bundestagswahl war eine sehr bewegte. Es gab viele Ereignisse, die das Leben von uns Unternehmern, aber auch unserer Mitarbeiter verändert haben. Da ist die boomende deutsche Wirtschaft in einem eher wachstumsschwachen und finanziell angeschlagenen Europa und damit gibt es auch viele Chancen, unternehmerische Visionen zu verwirklichen. Verbunden ist das allerdings mit den historisch niedrigsten Zinsen – gut für Investitionen, schlecht für Geldanlagen. Ostdeutschland hat die niedrigste Arbeitslosenzahl; seit zwei Jahren gibt es den Mindestlohn, wir erlebten Pegida und einen fast endlosen Flüchtlingsstrom über EU-Grenzen hinweg. Und Richter des Bundesarbeitsgerichtes fällten ein sensationelles Urteil gegen die Soka Bau.

Verbunden mit all den Ereignissen waren Hoffnungen und Wünsche, aber auch Sorgen und Enttäuschung. Für uns Unternehmer sind Weitsicht, Planbarkeit und verlässliche Rahmenbedingungen unerlässlich, um zu wachsen und Arbeitsplätze zu sichern. Dafür müssen wir uns stark machen!

Deshalb ist es wichtig, dass wir nicht nur in unseren Betrieben richtige Entscheidungen fällen, sondern auch an der Wahlurne am 24. September. Umfragen zufolge weiß jeder Zweite noch nicht, welcher Partei er seine Stimme gibt.

Nicht zu wählen oder Protest ist der falsche Weg. Die Genugtuung währt nur kurze Zeit, der neue Bundestag bestimmt aber vier Jahre lang, wohin es wie mit Deutschland geht.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns die richtige Entscheidung.


Hilmar Steinert
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

 

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