Ausgabe 33

Unser Ziel: Am AMLD kommt man bald nicht mehr vorbei! 

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer

Vier Jahre sind mittlerweile seit Gründung des AMLD als Gegenentwurf zum bestehenden Bundesinnungsverband ins Land gegangen. In dieser Zeit haben wir schon einiges in unserer Branche bewegt und hartnäckig für neues Denken geworben. Doch viele Malerbetrieben kennen uns noch nicht. „Wer ist eigentlich der AMLD?“, ist noch häufig zu hören. Die Initialzündung für die Gründung war die Erkenntnis, dass es eine dritte Kraft braucht, um neue, zeitgemäße Wege zu gehen. Ich denke dabei an die Urlaubskasse/Zusatzversorgungskasse. Gerade am Thema Sozialkassen lässt sich sehr gut die Schieflage in unserem Rechtssystem ablesen. Wir sind angetreten, um eines deutlich zu machen: Das Handwerk darf in Zukunft für Organisationen wie die Malerkasse kein von Zwangsabgaben finanzierter Selbstbedienungsladen mehr sein. Den wenigsten Betriebsinhabern ist bekannt, das es im Saarland seit jeher keine Malerkasse gibt. Sie fragen sich, warum? Weil die Saarländer diese Kasse nicht brauchen!

Wir wollen kritisch sein und unbequem, hinterfragen, aber auch Verbesserungen anregen. Der AMLD hat dabei an viele Türen geklopft und aufgeklärt – und so entscheidend dazu beigetragen, dass Strukturen der Malerkasse öffentlich und vielfach stärker hinterfragt wurden. Leider hat die Politik in diesem Jahr mit der Verabschiedung der Sozialkassensicherungsgesetze SiKaSiG 1 und SoKaSiG 2 erneut die Bewahrer und Verhinderer und damit leider auch den ausufernden Zwecklobbyismus unterstützt. Um das Ganze wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen strebt der AMLD nun eine Verfassungsbeschwerde an. Wir wollen damit bessere Rahmenbedingungen für die Malerbetriebe schaffen. Doch das ist mit hohen Kosten verknüpft und deshalb sind wir auf eine breite Unterstützung angewiesen, sowohl finanziell wie auch personell. Im Raum Berlin-Brandenburg haben wir in den letzten Wochen neue Mitglieder gewonnen. Hier wird sehr deutlich, wie wichtig die Mitarbeit aller Mitglieder ist. Je mehr Betriebsinhaber sich angesprochen fühlen und Mitglied werden, umso größer ist die Chance, mitzugestalten und entscheidende Dinge zu verändern. Kurz gesagt, man kommt dann an uns nicht mehr vorbei.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Weihnachtsfest und ein für uns alle erfolgreiches Jahr 2018.

 

Ihr Vorstandsvorsitzender

Torsten Gerlach

 

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