Ausgabe 41

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) will Runden Tisch organisieren!

Im Mittelpunkt steht: Statt Geld für Bürokratie lieber Geld in die Taschen der Maler auf der Baustelle.

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat in seiner Neujahrsansprache alle zum Dialog aufgerufen. Vielleicht fruchtet der Aufruf nun auch bei den Sturköpfen im Maler-Urlaubskassen-Streit? In der Vergangenheit hatte man sich lieber für arrogantes Platzenlassen von vereinbarten Gesprächsterminen entschieden. Teilweise beauftragte man sogar lieber Rechtsanwälte und initiierte Aufforderungen zur Abgabe von Unterlassungserklärungen gegen den AMLD und deren Vorstände. Aber der AMLD hat sich davon nicht beeindrucken lassen.

Unser Druck auf höchster politischer Ebene hat dazu geführt, dass das BMWi jetzt einen RUNDEN TISCH organisieren will. Wir haben uns mit vorgefertigten Einheitsbriefen nicht mehr abwimmeln lassen und haben die andere Seite zum Zuhören gezwungen. Ein Grund ist auch die neue Kräfteverteilung anhand der letzten Wahlergebnisse. Der Bundespräsident hat nicht ohne Grund in seiner Neujahrsansprache eindringlich alle zum Dialog aufgerufen. Die Sächsische Staatskanzlei mit Ministerpräsident Michael Kretschmer ist im Bilde und unterstützt den Dialog.

Ein Großteil der Malerbranche ist auf das Ergebnis gespannt.

Es geht seit sechs Jahren um die Forderungen des AMLD in Deutschland:

  • - Bürokratieabbau generell und speziell den Tarifvertrag des Saarlandes für alle Bundesländer übernehmen – ohne Malerkasse im Tarifvertrag.
  • - Verbesserung der Rente mit jetzt lächerlichen 84,00 E monatlich, nach 45 Jahren Arbeit auf der Baustelle.
  • - Angleichung von Ostlohn an den Westlohn – sofort.
  • - Keine Tarifgespräche mehr zwischen Minderheiten, denn die IG Bauen-Agrar-Umwelt und der Bundesverband der Maler und Lackierer vertreten nur eine Minderheit.

 

Hilmar Steinert

stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes

 

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