Ausgabe 47

Die Malerkasse hat sich einen neuen Palast gebaut! Vom Geld der Maler!

Die unbelehrbaren und selbstherrlichen „Gutsherren“ in Wiesbaden gönnten sich gerade ein neues Gebäude und sind eingezogen. Der Neubau sei nötig gewesen, da der Altbau aus den 70er Jahren beträchtlich sanierungsbedürftig gewesen sei und nur zu hohen Kosten hätte realisiert werden können, schreibt die Malerkasse. Dabei verkennt man allerdings, dass die Kasse selbst aus den 70er Jahren ist und samt Altbau mit abgerissen hätte werden müssen. Aber wer gibt schon gerne sein eigens geschaffenes „Königreich“ samt Selbstbedienungsladen auf? Leistung und Sinnhaftigkeit für die Maler ist dort Fehlanzeige. Die Einkommen sichert ja eine Zwangsmitgliedschaft der Malerbetriebe. Um den ganzen Schwachsinn des Kassenverfahrens an den Mann, sprich Maler, zu bringen, leistet sich die Malerkasse einen teuren Stand auf der Messe Farbe, Ausbau und Fassade in Köln. Dort werden die Halbwahrheiten einem Publikum erzählt, Wahrheiten hingegen verschwiegen. Natürlich ist alles vom Geld der Maler finanziert, wie z. B. Messestand, Hotel, Anreise, Druck von Flyern und eine fürstliche Verpflegung und Bewirtung für die dortigen Propagandisten. Zur ausgleichenden Gerechtigkeit – ist man als Kritiker geneigt hinzuzufügen – war der Messestand der Malerkasse zuletzt in München nur wenig besucht...

Summa summarum: Maler finanzieren ihre Feinde und Gegner?!

Zynischer kaum vorstellbar!

 

Der AMLD Vorstand

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